Nächstes Event

Mein nächstes Kochevent findet am 25. November statt. Kulinarisches Thema: Kimbab.

 

Wer lieber zu Hause kochen möchte, folgende Termine sind noch frei:

 

18. November 2017

2. Dezember 2017

9. Dezember 2017

16. Dezember 2017

 

 

 

 

 

 

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Kimchi - Eine deutsch-koreanische Liebesgeschichte

 

 

Olli ist mein Bürokollege (ich bin Teil einer Bürogemeinschaft), Inhaber einer Werbeagentur und ein sehr kreativer und extrovertierter Mensch. (Ich glaube, das sind die meisten Leute aus dieser Branche… Berufskrankheit.). Selbstverständlich ist seine Agentur in den schicksten und elegantesten Räumlichkeiten untergebracht, die ich jemals gesehen habe. Ich meine jetzt live und nicht nur im Fernsehen.
Er arbeitet viel schöner und stilvoller, als ich jemals privat gewohnt habe. Manche Leute haben einfach ein Händchen für so etwas. Oder einfach nur viel mehr Geschmack als ich. Ich habe mich übrigens entschlossen, von diesem Style zu lernen und mich inspirieren zu lassen. Aber das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen. (Foto: MissSeoulFood)

Olli und ich teilen nämlich eine ganz besondere Leidenschaft. Wir LIEBEN Kimchi!!! Kaum hat Olli rausgefunden, dass ich koreanische Wurzeln, Vorfahren und Gaumen habe, musste er andauernd an Kimchi denken. Sozusagen die ganze Nacht. Und gestern hat er es doch tatsächlich nicht mehr ausgehalten und Kimchi für alle gekauft! Sie können sich vorstellen, wie begeistert ich war?
Ein Kühlschrank voller Kimchi? Sozusagen ein Kimchi-Paradies! Auch Olli hat nämlich eine koreanische Vergangenheit. Eine koreanische „Stiefmutter“, die lange Zeit mit seinem Vater liiert war. (Irgendwie haben wir beide koreanische Wurzeln…). Diese tolle Frau (eine klassische Musikerin) hat ihm die koreanische Küche nahegebracht. Offensichtlich hat sie dabei ganze Arbeit geleistet, den Kimchi geht Olli seitdem nicht mehr aus dem Kopf. (Er isst Kimchi schüsselweise und nahezu pur… Das schafft auch nicht jeder.).

 

Kulinarischer Patriotismus

 

Ich finde das alles natürlich super! Jeder, der Kimchi (oder auch die koreanische Küche im Allgemeinen) mag, ist sofort mein Freund. In diesem Punkt bin ich sehr koreanisch. Ich glaube, das hat etwas mit kulinarischen Patriotismus zu tun. Kimchi-Liebhaber können nämlich keine schlechten Menschen sein. Und wenn, ist mir das auch egal… Der zweite Vorteil: Wer selbst Kimchi gegessen hat, merkt nicht, wie sehr ICH nach dem Konsum von Kimchi nach Knoblauch rieche. Manche Leute mögen das ja nicht. Ich übrigens auch nicht. Und wie es jetzt weitergeht? Nun, zunächst einmal werden wir beide wahrscheinlich für stetigen Kimchi-Nachschub sorgen. Quellen gibt es ja zu Hauf. Dann werde ich Olli demnächst zeigen, wie man aus Kimchi Suppe, Pfannkuchen und Mandu macht. Ich bin mir sicher, dass er das noch nicht kann! Und dann werden wir – irgendwann- gemeinsam Kimchi einlegen. 100 Köpfe. Mindestens. Wahrscheinlich im Rahmen eines „Miss SeoulFoodKochevents“. Ich halte Sie auf dem Laufenden, damit Sie auch dabei sein können! Und dann können Sie auch Olli kennenlernen. Vielleicht zeigt er Ihnen auch, wie man seine Wohnung ganz schick eingerichtet.

 

Und so macht man Kimchi:

 

Ein Chinakohlkopf (ca. 1 kg)

5 EL Salz

6 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

2 Möhren, fein gestiftelt

1 Apfel, fein gerieben

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

2 EL Ingwer, fein gehackt

1 EL koreanisches Chilipulver

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Den Chinakohl in 5 cm große Stücke schneiden, den Strunk entfernen.

In Salzwasser (1,5 Liter Wasser, 5 EL Salz) über Nacht einlegen. Mit einem Teller beschweren, damit der Kohl unter Wasser gedrückt wird.

Kohl tropfnass mit den restlichen Zutaten vermengen.

In ein sauberes, trockenes, verschließbares Gefäß geben, mit dem zurückbehaltenen Salzwasser bedecken und 3 bis 5 Tage bei Raumtemperatur fermentieren, bis er sauer geworden ist. Es ist wichtig, dass das Kimchi immer von Flüssigkeit bedeckt ist, sonst schimmelt es. Während der Fermentierung das Kimchi täglich mit einem Holzlöffel einstampfen, damit Luft entweichen kann.

Anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Viele Kimchirezepte arbeiten mit einer Fischsauce, bzw. mit gesalzenen, eingelegten Shrimps. Meine Variante kommt ohne Shrimps aus und ist daher auch für Veganer und Vegetarier geeignet.

 

 

 

 

 

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